Premiere, ich weihe heute ofifziell meine neue Mama Kategorie ein und starte direkt mit einem Thema welches mich, in Hinsicht auf den nun doch in schwindelerregender Geschwindigkeit auf uns zurasenden Geburtstermin, aktuell auf Trab hält. Klar, gerade am Anfang einer Schwangerschaft könnte man Stunden auf Pinterest und generell im Internet zubringen
um sich Inspiration fürs Kinderzimmer, Kinderwagen, erste Outfits und was die große weite Welt des Onlineshoppings nicht noch so alles zu bieten hat, zu holen. Je weiter so eine Schwangerschaft und der tatsächliche Gedanke daran, dass da wirklich so ein richtiges echtes Baby in einem heranwächst aber voranschreitet, umso mehr wird einem bewusst, dass eine tolle Tapete fürs Kinderzimmer zwar suuuper wichtig ist, klar, aber so ein zwei andere Dinge eventuell doch noch ein klein wenig entscheidender sind als die Farbe von Strickjäckchen und Schnullerketten.

Gerade die Frage nach dem richtigen Kinderwagen hat mich weitestgehend völlig überfordert. Ich werde nun mal zum ersten Mal Mama und habe noch keine Ahnung ob ich nun der Typ Stadtmutter bin oder doch eher eine Landmama werde und somit einen Kinderwagen brauche, der nicht nur auf Straßen sondern auch auf holprigem Waldboden absolut wendig fährt (Was soll das überhaupt sein? Stadtmutter, Landmama, wartet da eventuell noch ein Flusspapa irgendwo?). Schaut man sich die Preise an, kann einem direkt schwindelig werden und man fühlt sich von dieser kleinen Investition noch mehr unter Druck gesetzt, immerhin schiebt man da mal eben eine Chanel-Handtasche vor sich her. Da muss das Ding auch Einiges können und vor allem die Richtige Wahl sein!

Ich habe recherchiert, andere Mütter befragt, Blogs, Bewertungen gelesen und fühle mich inzwischen sogar fast bereit, so ein Ding selber zu bauen, so gut kenne ich mich mittlerweile aus. Diese lästige Arbeit möchte ich euch ersparen und euch gern unser auserwähltes Goldstück ans Herz legen.

Unsere Wahl fiel letztendlich auf den Xplory von Stokke. Auf den ersten Blick hat er einen recht stattlicher Preis für einen Kinderwagen, aber die Investition lohnt sich tatsächlich. Ich selber hätte nie gedacht, dass ich alter Sparfuchs mich mal für ein so hochwertiges Modell entscheiden würde, ihr werdet aber selber wissen oder dann sehen, egal ob schon Mama in echt oder erst im Geiste, für sein eigenes Kind möchte man eben irgendwie doch nicht sparen, zumindest nicht am falschen Ende. Ich bin der absoluten Überzeugung, dass Alltagskleidung für Kinder, die diese eh nicht viel länger als ein paar Monate tragen, kein Vermögen kosten müssen. Geht es aber um größere Anschaffungen die unter anderem einen Einfluss auf die Entwicklung, Körperhaltung und
Physionomie unserer Minis haben, sollte man hier tatsächlich größten Wert auf Qualität legen. Zurück zum Xplory, einer der Hauptgründe wieso wir uns für den Flitzer von Stokke entschieden haben ist, dass er Höhenverstellbar ist. Meinen Freund und mich trennt ein nicht ganz unbeträchtlicher Größenunterschied von 20cm sodass die Gefahr, dass einer von uns „Rücken“ vom Schieben bekommt, durchaus besteht.

Sicher, Höhenverstellbar sind viele Kinderwagen, aber der Xplory kann noch mehr. Nicht nur der Griff lässt sich verschieben, auch die Kinderwagenschale lässt sich nach belieben in der Höhe verstellen. So muss man sich nicht nur nicht mehr zu sehr Bücken um an seinen kleinen Liebling heranzukommen, auch ist man so irgendwie näher beieinander und die Kinder fühlen sich sicherer, wenn Mama und Papa nicht ganz außer Sichtweite sind. Neben vielen tollen weiteren Extras auf die ich in einem gesonderten Post noch einmal genauer eingehen möchte sobald der Kinderwagen dann auch wirklich im Einsatz ist, war natürlich auch das super schicke Design ausschlaggebend für mich. Der Stokke Xplory kommt in 8 Farben daher und lässt auch somit keine Wünsche offen.
Wir haben uns für die Farbe „Beige Melange“ entschieden die einen Touch von Leinenoptik vermittelt und so nicht nur super edel aussieht wie ich finde, sondern auch noch relativ neutral ist, sollte es doch noch mal mit einer kleinen Schwester für unser kleines Pralinchen klappen 😉 Bisher bin ich vorallem von der Verarbeitung und allen Extras restlos begeistert, die Trockenübungen waren also bislang der Hit und machen das Warten auf unseren kleinen Schatz noch ein klein wenig schwerer!

 

Bei der Überlegung, was man sonst noch alles braucht um ein Baby (und Mama) sicher und bequem durch den Alltag zu bringen, liegt der Gedanke an einen Hochstuhl eigentlich erst mal nicht direkt auf der Hand. Schließlich sind die Kleinen ohnehin die ersten Monate mit Schlafen beschäftigt und an Sitzen ist noch nicht zu denken. Was aber, wenn WIR Essen wollen? Muss unser kleiner Mann dann in der Babyschale am Boden warten bis wir fertig sind oder können wir erst dann gemeinsam am Tisch Platznehmen, wenn der kleine Rabauke eingeschlafen ist? Bei einer Freundin habe ich die ultimative Lösung gesehen und sofort war klar: DAS brauche ich auch. Den klassischen Tripp Trapp von Stokke (ihr seht, ich bin ein kleiner Fan) werden viele von euch kennen. Was ich aber noch nicht wusste ist, dass es eine passende Babyschale gibt, die sich problemlos und sicher auf dem Tripp Trapp anbringen lässt. So kann man also schon von Anfang an zusammen am Tisch „sitzen“, für mich, die Familienessen und gemeinsame Mahlzeiten mehr als alles andere auf der Welt liebt, das Must-Have schlechthin. Ich kann es kaum abwarten, bis wir dann bald zusammen, als Familie, bei unserem ersten gemeinsamen Abendbrot am Tisch sitzen.

 

Ebenfalls wichtig ist ein Stubenwagen. Gerade für die ersten Monate ist es wunderbar, die Möglichkeit zu haben, Baby schlafen zu legen während Mama im selben Raum kocht, arbeitet, liest, ihr wisst was ich meine. Hat das Kind dafür nicht ein Bett? Richtig, aber wo steht so ein Bettchen meisten? Im
Schlafzimmer. Ich weiß ja nicht, wo ihr so euer Süppchen kocht, aber ich mache das vorzugsweise doch meistens eher in der Küche. Ein Stubenwagen mit Rollen der immer genau da Einsatzbereit ist, wo ich ihn gerade brauche, war für mich also ein absolut unverzichtbares Teil.

Neben allen praktischen Teilen dürfen aber natürlich trotzdem die niedlichen hübschen Dinge, die Mama eben Freude machen, nicht fehlen.

 

Besonders angetan hat es mir diese bezaubernde Holzkamera , wie cool ist das bitte?

 

 

Hübsche Moltontücher, ein weicher Schlafsacke und eine kuschlige Decke dürfen aber natürlich ebenfalls auf keinen Fall fehlen, schließlich ist Gemütlichkeit das Wichtigste!

 

Als nächstes steht jetzt noch die Anschaffung einer Wickelkommode und eines Autokindersitzes auf dem Plan, habt ihr hierfür eine Empfehlung für mich? Ich bin gespannt eure Erfahrungen zu lesen und freue mich auf noch viele tolle Anregungen von euch!

 

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7 comments

Hallo Clementine,

würdest Du mir verraten, wie Du Deine Blogbilder so toll hinkriegst? Mit welchem Programm fügst Du diese coolen „Schriftkästen“ auf die Bilder?

Lieben Gruß

Eileen

Na ich bin gespannt, was der kleine Mann dann alles möchte und was nicht! So ein ganz eigener, neuer Charakter ist schon aufregend!
:*

Falls der letzte Kommentar seltsam wirkt …. das „Ding“ da unten …… hat die Hälfte des Inhalts gelöscht (Warum auch immer?), weshalb der Bezug zu E. Shaw leider keinen Sinn mehr ergibt.
Prima! 😉

Ich wollte dir nur ein bisschen den Stress nehmen … ! 🙂 Die Heiligkeit der liebsten Eltern hört spätestens dann auf, wenn man ihre Rollen im eigenen Leben übernimmt, völlig unabhängig, wie tyrannisch oder arrogant man sich vorher — laut Meinung anderer — verhalten hat. NOCH LUSTIGER ist der Vergleich nur noch mit den ehemaligen Mitschülern, die einem jahrelang vorher erzählt haben, man würde ihnen Furunkel, Krampfadern und sonstigen anderen Aussatz am A …. bescheren. Gegen die wirst du als beste Mami der Welt immer gewinnen!!! Freu dich darauf! E. Shaw)
🙂 Ich glaube aber, du schaffst das! 🙂

Liebe Mäuse-Geschichten-Grüße von L nach L,
Anna E xx

Das Argument, dass das Baby am Tisch sitzen möchte hatte uns auch dazu bewogen eine Variante zu wählen, wo das Kind am Tisch sitzen kann. Wir hatten einen Hochstuhl gefunden, bei welchem man die Babyautoschale reinclicken konnte. Später wächst der Hochstuhl auch mit . Ronja wollte allerdings doch lieber bei Mama auf dem Schoß sitzen. Du siehst, selbst bei Kind zwei, weiß man vorher trotzdem nie was man wirklich „braucht“. Alles Gute für euch und Schnurpsel!

Wusst ichs doch, unsere Eltern waren auch nicht besser 😉

Empfehlen kann ich dir leider nichts,
ABER … das leidige Drama mit dem Kinderwagen und dem Stubenwagen gab´s schon vor viiiiiielen Jahren, als wir selbst noch nicht da waren. Mir wurde berichtet, dass meine Eltern wegen eines einzigen Kinderwagens durch die ganze Stadt (Leipzig, DDR – ja, früher war hier Ausland 😉 ) gefahren sind, als wäre es ein weltumspannendes Projekt, in das die halbe Familie einbezogen wurde. Farbe, Form, Liegekomfort usw. — das arme Kind! Damals war es nicht beige, sondern fliederfarben-hellblau und längs gestreift. (Für 1990 angeblich totschick! Ob ich es persönlich schick fand, weiß ich nicht mehr … … … 😉 )
Meine Mami jedenfalls war heilfroh, Anfang Mai ein Wägelchen für das kleine Mäuschen zu haben, das schließlich nur zwei Wochen später „Hallo“ piepsen sollte. Es kam – pünktlich auf den Tag, aber doch erst nach 23:00 Uhr – auf die nächtliche Welt und streckte dem Oberarzt beinahe die Zunge raus. (Zugegeben, so frech war ich nicht, das sollte in *Phasen* erst noch kommen, aber es wurde immer wieder gerne berichtet, dass „Mausi“ in den folgenden Wochen und Monaten …ein sehr musikalisches Kind… war und die Ein-Ton-Musik immer dann verlauten ließ, wenn Mami auch nur *ansatzweise* außer Sichtweite war.)

ALSO: Frohes Schieben … !!! (… und immer schön singen – mit Stütze!!! 😉 😉 😉 )

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