Hach,Sommer, Sonne.. ach ne, Moment, letzte Nacht hat es wieder geschneit. Ich sehne mich nach Sonnenstrahlen, das Haus unter einer halben Stunde verlassen zu können weil ich Carli zuerst in 10 Schichten inklusive Ski Anzug, Mütze, Thermo-Nasenwärmer und was nicht alles noch hüllen muss. Wir planen aktuell unsere Urlaube für dieses Jahr und wie immer steht die Frage, wie ans Ziel kommen? Auto, Zug, Flugzeug? Obwohl ich selber nicht besonders gern fliege, kann ich nur sagen, bisher war es für uns mit dem Flugzeug immer am entspanntesten. Allem voran aus dem ganz einfachen Grund, dass es in den meisten Fällen einfach am schnellsten geht, bis man am Zielort ist. Da wir schon einige Male mit Carli im Gepäck geflogen sind, habe ich hier ein paar hilfreiche Tipps für euch, die euch das Reisen mit einem kleinen Kind defintiv erleichtern.

 

 

 

 

Der wichtigste Tipp zuerst: Die Flugzeit war bei uns bisher immer Herr über Katastrophe oder entspannte Reise. Den größten Fehler den wir bei unserem ersten Urlaub mit Carli gemacht haben war, den Hinflug für abends zu buchen. In unserer Vorstellung ist Carli schön über den Wolken eingeschlummert um dann frisch ausgeruht am nächsten Morgen bei Sonne und Meer aufzuwachen. Ich sag mal so, eingeschlafen ist er tatsächlich im Flugzeug, aber bei der ersten Ansage die durchs Flugzeug dröhnte war er natürlich wieder wach. Und auch bei den 10 weiteren die folgten. Und auch wieder als wir gelandet sind und aussteigen mussten. Und als wir ins Auto gestiegen sind. Auch als wir endlich im Hotel angekommen sind und natürlich auch wieder als wir ihn dann ins Bett legen wollten. Und dann noch ungefähr 100 mal nachts, brüllend natürlich, weil er nicht wusste wo wir sind und völlig fertig war von der Reise. Was lernt ihr (und natürlich wir auch) also aus unserem Fehler: Den Hinflug am besten zur Mittagszeit buchen. Dann können sich die Kids im Flugzeug ausruhen (oder durch die Gänge flitzen) und ihr kommt entspannt erst mal an, sie lernen die neue Umgebung kennen und können bewusst wahrnehmen, dass ihr nun an einem anderen Ort seid.

 

Egal ob ihr einen Kurzstreckenflug bucht oder euch an eine Langstrecke rantraut, auch eine Stunde kann mit einem Kleinkind dem langweilig ist eeeendlos sein. Bewährt als Unterhaltung hat sich bei uns Malzeug, Bücher und kleine Tupperdosen die mit egal was befüllt werden können (zum Beispiel große Knöpfe, Quetschi Deckel etc) zum ein und aussortieren. Carli kann das stundenlang. Genügend Snacks sind natürlich auch von Vorteil und so ein Flugzeug zu erkunden ist ebenfalls spannend. Wir hatten bisher immer großes Glück und eine wirklich ganz bezaubernde Flight Crew die Carli in der Boardküche haben rumschnüffeln lassen und ihm sogar eine Teekanne zum Spielen überlassen haben. Für den Notfall hilft im schlimmsten Fall auch noch das Handy. Aktuell ist Carli total Peppa Wutz verrückt und schaut seit einer Weile sehr aufmerksam, wenn wir ihm eine (oder 3.. 😉 ) Folge anmachen. Wir werden also für den nächsten Flug defintiv das Ipad einpacken. Da ist es mir ehrlich gesagt auch egal, wie viele strafende Blicke ich von anderen Müttern (wobei es primär die Noch-Nicht-Mütter sind, die einen vorwurfsvoll angucken) kassiere, schließlich wollen die am wenigsten, dass Carli demonstriert, WIE laut er schreien kann 😀

 

 

Wenn ihr ein Kind unter 2 habt, haben die Kinder ja leider noch keinen eigenen Sitzplatz. Wenn es euch möglich ist, ist meine absolute Empfehlung, Sitzplätze ganz vorne in der ersten Reihe, wo ihr niemanden vor euch habt, zu buchen. Erstens ist es eine extreme Erleichterung, wenn man nicht erst alle aufstehen lassen muss, wenn die Kleinen zappelig werden und rumlaufen wollen. Es ist aber auch schön etwas mehr Platz vor den Füßen zu haben, Carli hat auf unserem Flug einfach unten zwischen meinen Füßen gesessen und gespielt. Hat man ein schon etwas größeres Kind oder Glück, wie wir auf unserem letzten Rückflug und einen Platz frei neben sich, haben die Kinder einen eigenen Sitzplatz. Aber so ein Flugzeugplatz ist eben mächtig unpraktisch für ein kleines Kind. Wir waren daher extrem froh, dass wir unsere Bedbox von Jetkids dabei hatten. Über die Bedbox an sich erzähle ich euch im nächsten Punkt gleich mehr  wenn es ums Gepäck geht, aber die vergrößerte Sitzfläche war für uns perfekt, da Carli hier ganz gemütlich und entspannt spielen konnte und sich sogar auf den Sitz stellen konnte ohne dass ich Angst hatte, dass er nach unten rutscht. Auf unserem nächsten Flug werden wir sie sicherlich auch beim Schlafen testen können.

 

 

Mädels, ganz ehrlich, ich weiß. Als Mama hat man gefühlt 3 Reisetaschen nur um in den Supermarkt und zurück mit Baby zu kommen, aber wenn ihr fliegt, minimiert euch! Ich sage euch, es nervt SO sehr sich mit Baby und fetter Tasche durch die engen Gänge zu quetschen, außerdem, je mehr Taschen ausgepackt werden, müssen dann in Rekordptempo kurz vor Landung wieder eingepackt werden ohne, dass man die Hälfte vergisst. Auch wenns nicht ganz so schick ist, ein Rucksack ist tatsächlich am praktischsten. Rucksack auf den Rücken, Kind vor den Bauch geschnallt, fertig ist der Lack. Auch kann ich euch nur empfehlen, für euer Kind eine eigene Tasche mit an Board zu nehmen, je besser man sortiert ist, umso einfacher ist es dann das zu finden, was man gerade sucht. Für Carli hatten wir also die Bedbox von Jetkids dabei, es war wirklich eine riesige Erleichterung. Der Trolley ist wirklich geräumig, wir haben komplett alle Klamotten von Carli darin untergebracht, man kann ihn aber natürlich auch einfach für die Spielsachen nutzen, die man mitbringt. Ebenfalls im Trolley integriert ist eine Matratze, mit der man die Sitzfläche verlängern kann. Dafür nutzt man den höhenverstellbaren Trolley als Ständer und legt die Matratze einfach drüber. Fertig. Auf- und abgebaut ist das Ganze wirklich innerhalb von nicht mal einer Minute und es ist so so praktisch, ich war etwas neidisch, dass ich es nicht so bequem hatte wie unser kleiner Mann. Den Trolley kann man übrigens auch als eine Art Rutschtier nutzen, Carli war dafür auf unserer letzten Reise noch zu klein aber er hatte riesigen Spaß, ihn einfach durch die Gegend zu schieben. Mehr Infos zur Bedbox findet ihr übrigens hier, es gibt ihn jetzt auch in ganz wunderschönen neuen Farben und ich bin fast traurig, dass wir den klassischen und keinen von den schönen Pastel-Farbenen hier haben.

 

 

Mein letzter Tipp ist simpel aber essentiell: Entspannt euch. Je entspannter ihr seid, umso relaxter sind auch eure Kinder. Und wenn sie weinen, dann weinen sie eben. Macht euch keine Gedanken was der Typ in Reihe 5 oder die Dame neben euch denkt. Ihr seid nun mal mit einem kleinen Kind unterwegs, da läuft nicht alles nach Plan.

 

Jetzt wünsche ich euch allen Reiselustigen einen guten Flug und freue mich wenn ihr mir in den Kommentaren veratet, wo es für euch dieses Jahr in den Urlaub hingeht!

und hier seht ihr die Bedbox noch in Aktion

In liebevoller Kooperation mit Jetkids <<3

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2 comments

Ihr Süßen, danke für deinen zuckersüßen Kommentar, ich wünsch euch eine ganz ganz tolle Reise! Zwei Monate – habt ihrs gut! Ein bisschen neidisch bin ich ja hihi
Ich bin schon auf alle Fotos gespannt
:*

Danke für den tollen Blogpost und die wertvollen Tipps! Für uns geht es im April auf zweimonatige Elternzeitreise nach Mallorca – und ich bin momentan mit der Vorbereitung beschäftigt. Ja und auch etwas aufgeregt, was den ersten Flug unseres Kleinen angeht. Die Box hätte ich im Leben nicht entdeckt, gleich mal recherchieren 🙂 Punkt Nr. 3 können wir aufgrund der langen Reisezeit nicht umsetzen, hihi. Liebe Grüße an den hübschen Carli! Kupferherz

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